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Die KESSLER Chronik

Die älteste Sektkellerei Deutschlands

Das Haus KESSLER gehört zu den wenigen Sektkellereien Deutschlands, die ihre historischen Wurzeln in Frankreich haben. Mit seinem als Teilhaber und Prokurist eines der berühmtesten Champagner-Häuser in Reims gesammelten Wissen gründete Georg Christian von Kessler am 1. Juli 1826 in Esslingen am Neckar die heute älteste Sektkellerei Deutschlands. Zugleich wies er dem Weinbau neue Wege und wirkte zudem auch bei der Industrialisierung Württembergs tatkräftig mit. Dass Kesslers Gründung noch 200 Jahre später als erfolgreiches Unternehmen besteht, ist nicht zuletzt der exzellenten Produktqualität zu verdanken, die der Unternehmensgründer einst zum wesentlichen Merkmal und bestimmenden Wert der Marke KESSLER deklarierte. Hier ein Rückblick auf einige Daten aus der reichen und bewegten Geschichte des Hauses KESSLER.

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1787

Georg Christian Kessler wurde am 30. März 1787 als viertes Kind des Stadtgerichtsassessors Johann Wilhelm Kessler in Heilbronn geboren. Vater Kessler war Stadtrat und Hofkommissar des Fürstentums Sachsen-Meiningen in Werra. 1780 zog er nach Heilbronn um, heiratete dort die Schneiderstochter Johanna Gesswein und amtierte als Stadtrat, Rechtskundiger und Schreibmeister. Als Organist und Komponist wurde er über die Landesgrenzen hinaus bekannt. Georg Christians Mutter starb, als er 11 Jahre alt war. Bis zum 14. Lebensjahr besuchte er das Gymnasium in Heilbronn. Den Wunsch des Vaters, sich nach dem Schulabbruch zum Silberarbeiter ausbilden zu lassen, lehnte er ab. Stattdessen begann er eine Kaufmannslehre in einem Farben-, Gewürz- und Lederwarengeschäft in Neuwied.
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1807

Nach der Ausbildung in Neuwied und einer ersten Anstellung im damals französischen Mainz trat Kessler als »Commis« (kaufmännischer Angestellter) ins Champagnerhaus Verve Clicquot Fourneaux & Cie. in Reims ein (Bild: Kesslers Bewerbungsschreiben vom 8. Juni 1807). Das Unternehmen befand sich damals in einer schwierigen Lage, denn wegen der von Napoleon 1806 verfügten Kontinentalsperre fielen die britischen Inseln als wichtiger Auslandsmarkt für Champagner weg. Kessler, dem es gelang, neue Absatzkanäle für das Unternehmen zu öffnen, wurde bereits drei Jahre nach seiner Anstellung von seiner Chefin, der Witwe Barbe-Nicole Clicquot (»Veuve Clicquot«), zum Prokuristen ernannt.
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1815

Nach der Niederlage Napoleons rückten die alliierten Heere durch die Champagne auf Paris vor und plünderten die Keller der Champagnerhäuser. Durch geschicktes Verhandeln verhinderte der soeben zum Teilhaber aufgestiegene Kessler das Schlimmste für sein Haus. Wie manche seiner Reimser Kollegen erkannte auch er, dass die plündernden Truppen, einmal auf den Geschmack gekommen, auch in der Heimat Champagner geniessen wollten. Er reiste mit Kostproben durch Deutschland und nach Russland und baute dort Kundenbeziehungen auf, die ihm später bei der Gründung seines eigenen Unternehmens in Esslingen nützlich sein sollten.
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1821

Am 1. Dezember 1821 gab die Witwe Barbe-Nicole Clicquot bekannt, ihr Teilhaber »Georges« Kessler werde 1824 die Firma übernehmen und auf eigene Rechnung weiterführen. Dazu kam es jedoch nicht, jedenfalls nicht in der geplanten Art und Weise. Kessler blieb zwar Teilhaber und treibende Kraft des Champagnerhauses, richtete sein unternehmerisches Interesse aber zunehmend auf die nun auch in Frankreich einsetzende Industrialisierung aus, die vor allem durch die aufstrebende Textilindustrie vorangetrieben wurde. 1822 eröffnete er die Bank Veuve Clicquot-Ponsardin & Cie. in Reims und gründete eine erste Tuchfabrik in Pontfaverger. Eine zweite sollte in Esslingen am Neckar entstehen, im industriell damals fortschrittlichsten Königreich Württemberg.
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1824

Kesslers zwei Jahrzehnte dauernder Lebensabschnitt in Frankreich wird durch zahlreiche Schriftstücke in den Archiven der Firma Veuve Clicquot-Ponsardin, der Stadt Reims und des Marne-Departments dokumentiert. In seiner Wahlheimat war er nicht nur angesehener Chef des großen Champagnerhauses, sondern auch Bankier, Mitbegründer der Reimser Spar- und Versorgungskasse und schließlich auch Textilfabrikant. Im Gesellschaftsvertrag von 1824, mit dem die gleichberechtigte Partnerschaft mit Madame Clicquot besiegelt wurde, wird der Beginn der gemeinsamen Firma aufs Jahr 1821 datiert. Aber schon 1826 musste sich Kessler zwischen der in Esslingen im Aufbau befindlichen Textilmanufaktur und seinen Geschäftsinteressen in Reims entscheiden. Und so übernahm er im Mai jenes Jahres die Veuve-Clicquot-Filiale in der ehemaligen Reichsstadt (später als Merkel & Kienlin – »Esslinger Wolle« – bekannt) auf eigene Rechnung und gab im Gegenzug Teilhaberschaft und Wohnsitz in Reims auf.
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1826

Georg Christian Kessler gründet am 1. Juli 1826 mit seinem Geschäftspartner Heinrich August Georgii in der Kelter des ehemaligen Kaisheimer Pfleghofes die erste Sektkellerei Deutschlands.
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1827

Kessler erhält aus der Hand König Wilhelms I. die Große Landwirtschaftliche Verdienstmedaille für seine Verdienste bei der Förderung des Qualitätsweinbaus in Württemberg (hier auf einem Etikett aus dem Jahr 1830 zu sehen).
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1831

Beginn des Exports der Kesslerschen Erzeugnisse in die Vereinigten Staaten, nach Großbritannien und Russland. Kessler aktivierte dazu Geschäftskontakte zu Handelsagenten wie Hills & Whishaw in St. Petersburg oder Caspar Meier & Cie in New York, die er während der Veuve-Clicquot-Zeit geknüpft hatte. Nur nach Frankreich durfte er seinen »Mousseux« nicht exportieren. Im Auseinandersetzungsvertrag von 1826 mit Barbe-Nicole Clicquot-Ponsardin war festgelegt worden, dass Kessler als Gegenleistung für seine hohe Abfindung »...weder direkt noch indirekt in Frankreich den Handel mit Champagnerweinen betreibt...«.
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1832

Für seine schnell wachsende Firma erwarb Kessler die ersten Gewölbekeller auf dem heutigen KESSLER-Areal am Esslinger Marktplatz (dessen südlicher Teil seit 2012 »Georg-Christian-von-Kessler-Platz« heißt). Die Produktion von Schaumwein nach der »méthode traditionnelle« war in jener Zeit mit großen Risiken verbunden, denn oft hielten die Flaschen den Innendruck nicht aus und platzten. Bis auch in Deutschland robusteres Glas hergestellt werden konnte, musste auch G. C. Kessler & Cie. Verluste von bis zur Hälfte der Jahresproduktion durch explodierende Flaschen hinnehmen.
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1833

In einem Briefwechsel mit Herzog von Württemberg aus dem Jahr 1833 finden sich Hinweise auf die Geschmacksnoten der ersten KESSLER Sekte. So schrieb der Herzog am 4. August 1833: »Ich habe nun die drey Gattungen Ihres muszirenden Weins genau geprüft - u. diejenige mit Schnur bezeichnete vom Jahr-Gang 1830 - als die mir am Besten behagende gefunden. Dieser Wein ist angenehm, nicht zu stark und dabey am wenigsten Süß - lauter Eigenschaften, die meinem Geschmack entsprechen.«
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1835

Carl Weiss-Chenaux (1809-1889) wird Teilhaber der Firma G. C. KESSLER & Co. In den ersten zehn Jahren seit der Gründung verkauft Kessler rund eine halbe Million Flaschen seines moussierenden Weines. Hauptabsatzgebiete sind neben Württemberg andere deutsche Staaten und Abnehmer im Ausland.
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1842

16. Dezember 1842: Georg Christian von Kessler stirbt nach längerer Krankheit und wird im Familiengrab seiner zweiten Frau Auguste, geborene von Vellnagel, auf dem Hoppenlau-Friedhof in Stuttgart bestattet. In Kesslers Todesjahr verkauft das Unternehmen bereits 46.500 Flaschen, von denen rund ein Drittel ins Ausland exportiert wird, ein großer Teil davon nach Russland.
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1850

In Berichten von der Leipziger Industriemesse wurde erstmals der KESSLER Cabinet erwähnt. Damit ist dies wohl die erste und heute älteste deutsche Sektmarke - und sie existiert noch heute. Dass KESSLER Cabinet seinen Charakter über mehr als 150 Jahre bewahren konnte, ist seiner harmonischen und vielschichtigen Cuvée zu verdanken.
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1867

Auf der Weltausstellung in Paris erhält KESSLER in der Kategorie „Vins mousseux“ eine Silbermedaille. Der Besuch auf Weltausstellungen ist Teil der Werbe- und Absatzstrategie von KESSLER. Mit den Messeerfolgen im Rücken, knüpft KESSLER erfolgreich Geschäftsbeziehungen für den Export seiner Produkte „in alle Weltgegenden“.
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1869

Auch das »Great Eastern Hotel« in Kalkutta, damals Indiens berühmtestes Hotel, servierte seinen Gästen den »Grand Mousseux« von KESSLER - ausgewählt und importiert vom Hotelier David Wilson persönlich. Auf dem Etikett war allerdings nicht etwa die Stadtkirche von Esslingen, sondern die Kathedrale von Reims abgebildet. Im selben Jahr brach die zweite deutsche Nordpolexpedition auf. Im Proviant wurde auch KESSLER Cabinet mitgeführt. Die Expedition hatte das Ziel, die Ostküste Grönlands zu kartografieren und in das bis dahin unbekannte Innere der Insel vorzustoßen.
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1881

Die Sektkellerei KESSLER wird königlich württembergischer Hoflieferant. Zahlreiche Mitglieder des Königshauses, darunter Königin Olga von Württemberg und ihre Nichte Wera, Großfürstin von Russland, haben KESSLER Sekt in ihrem Keller.
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1892

Die Sektkellerei KESSLER, vertreten durch den Kommerzienrat August Weiss (1832_1927), gehört zu den Gründungsmitgliedern des „Syndikats Deutscher Schaumweinkellereien“, aus der 1908 der bis heute bestehende Verband Deutscher Sektkellereien hervorging.
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1902

Der Kommerzienrat Weiss betonte in Reklameanzeigen (hier eine aus dem Jahr 1902), dass der KESSLER Cabinet nicht nur »genau nach französisch. Methode« hergestellt werde, sondern dass er auch ein »vollständiger Ersatz für französischen Champagner« sei. Mit Aussagen wie diesen war siebzehn Jahre später Schluss, denn im Versailler Vertrag von 1919 wurde festgelegt, dass der Begriff »Champagner« fortan ausschließlich für Erzeugnisse der Schaumweinproduzenten in der Champagne verwendet werden durfte. Seitdem werden Schaumweine je nach Land und Landschaft Crêmant, Spumante, Cava oder eben Sekt genannt.
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1904

Der Simplicissimus-Karikaturist Josef Benedikt Engl (1867-1907) gestaltet 1904 ein Werbemotiv mit zwei Kellnern (Piccolos), die herbeieilen und einen gut gefüllten Sektkühler tragen. Piccolos nannte man früher junge Kellner und Auszubildende in der Gastronomie und Hotellerie. Aus diesem Motiv entwickelte sich das Markenzeichen des Unternehmens - die KESSLER Piccolos.
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1910

August Weiss’ kunstsinniger Sohn Rudolf (1871-1943) beauftragte bekannte Künstler mit der Ausarbeitung von Reklamemotiven, so z.B. den »Simplicissimus«-Zeichner Th. Th. Heine (1867-1948). Die freche und unkonventionelle Reklame vor 1914 sprach ein modernes Publikum an, das vom Pomp und Säbelrasseln der spätwilhelminischen Epoche genug hatte. Das Motiv mit der Sektflasche als Kriegsschiff fällt besonders auf, es ist eine Anspielung auf die 1902 zur Finanzierung der Flottenaufrüstung eingeführte Sektsteuer.
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1912

In Anwesenheit König Wilhelms II. von Württemberg starteten am 27. Oktober 1912 auf dem Cannstatter Wasen zwanzig Langstreckenballons zum 7. »Gordon-Bennet-Cup« der Ballonfahrer. Die Sektkellerei KESSLER belieferte die Besatzungen mit Picknickkörben, die unter anderem mit einer »Extra Cuvée« bestückt waren. Die Ballons, die bei schönstem Herbstwetter aufstiegen, wurden vom Wind in nordöstliche Richtung getrieben. Das französische Siegerteam Maurice Bienaimé/René Rumpelmayer landete nach einer Ballonfahrt von knapp vier Tagen und Nächten rund 2 000 Kilometer entfernt bei Rjäsan südlich von Moskau in einem Schneesturm.
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1926

Zum hundertjährigen Firmenjubiläum schrieb die Sektkellerei KESSLER einen großen Künstlerwettbewerb zum Thema Sekt aus. Auch das Landesgewerbemuseum Stuttgart veranstaltete ein Preisausschreiben »für und um Sekt«. Es beteiligten sich über 400 Künstler aus allen Regionen Deutschlands.
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1929

KESSLER Hochgewächs wird während der Weltfahrt des Luftschiffes „LZ 127 Graf Zeppelin“ kredenzt. Im Archiv des Unternehmens ist eine Flasche erhalten, die auf der Überfahrt von Japan nach Kalifornien geöffnet wurde.
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1930

Auch auf der Menukarte des legendären Flugschiffs »Dornier Do X« wurde KESSLER Hochgewächs, das damals als eine der exklusivsten Sektmarken auf dem Markt galt, angeboten. Trotz der Weltwirtschaftskrise der Jahre 1930/32 gelang es dem Unternehmen, seinen Marktanteil zu behaupten und neue Kunden zu gewinnen.
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1939

In den Vorkriegsjahren ging es der gesamten Sektbranche blendend. In Esslingen wurden die Erträge in moderne Maschinen und neue Sozialräume investiert. Als besonders gelungen gilt bis heute die Kantine im ehemaligen Zunfthaus der Gerber (Rathausplatz 15). Die Balkendecke aus dem 14. Jahrhundert wurde sorgfältig restauriert. Den Aufenthaltsraum zieren Fresken des Malers Heinrich Bart aus Sonthofen.
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1942

Da die wehrfähigen Männer zum Militär einberufen wurden, herrschte auch bei KESSLER - wie in der gesamten Wirtschaft - seit 1939 Arbeitskräftemangel. Deshalb wurden ab 1942 verstärkt zivile Arbeitskräfte aus dem besetzten europäischen Ausland beschäftigt. Während die Menschen aus den besetzten Ostgebieten anfangs freiwillig nach Deutschland kamen, wurden sie im weiteren Kriegsverlauf zwangsverpflichtet. Ohne den Einsatz der 22 Zwangsarbeiter hätte KESSLER die Produktion in den Kriegsjahren nicht aufrecht halten können. Das Foto vom Juni 1945 zeigt einige dieser ehemaligen Zwangsarbeiter.
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1945

Während des zweiten Weltkriegs produzierte KESSLER seinen Sekt vor allem fürs Militär. Gegen Kriegsende wurden fast nur Frauen beschäftigt, weil die meisten Männer zum Wehrdienst eingezogen waren. Am 22. April schlugen Granaten in die Dächer ein, aber glücklicherweise brach kein Brand aus. Schwere Plünderungen bei Kriegsende hätten für KESSLER beinahe das Aus bedeutet, hätte nicht der US-Army Captain Hesse eingegriffen. Auf dem Foto abgebildet: das Kessler-Haus im Sommer 1945.
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1951

Nach Abschaffung des Kriegszuschlages und den Beschränkungen der Besatzungszeit beginnt allmählich der Wiederaufstieg der deutschen Sektindustrie. Bei KESSLER steigert sich der Absatz von knapp 100.000 verkauften Flaschen im Jahr 1951 auf rund 1,2 Millionen Flaschen im Jahr 1970.
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1956

Im Februar 1956 übernachtet Bundeskanzler Dr. Konrad Adenauer in Stuttgart und lässt den Abend mit KESSLER Hochgewächs ausklingen. Der Kanzler ist angetan und entscheidet nach einer Sektprobe, den Staatsgästen der Bundesregierung künftig KESSLER Hochgewächs kredenzen zu lassen.
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1959

Die Kessler-Zwillinge Alice und Ellen tanzen am 23. September in den Berliner Ufa-Studios für einen Werbefilm, der in den folgenden Jahren in Kinos in Deutschland gezeigt wird.
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1962

Die ehemaligen Kontorräume des Speyrer Pfleghofes im ersten Obergeschoss wurden zu repräsentativen Empfangs- und Festsälen umgebaut. Dabei wurde die zuvor übertünchte Deckenmalerei sorgfältig restauriert und die ursprüngliche Raumstruktur wieder hergestellt. Bei einer späteren bauhistorischen Analyse stellte sich heraus, dass die Eichenständer bereits beim großen Umbau des Pfleghofes 1504 eingebaut worden waren.
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1965

Königin Elisabeth II. von Großbritannien und Prinz Philipp stoßen mit Bundespräsident Heinrich Lübke und Bundeskanzler Ludwig Erhardt beim großen Galadiner auf Schloss Augustusburg mit KESSLER Hochgewächs an.
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1969

1969 überschritt KESSLER erstmals wieder die Marke von einer Million verkaufter Flaschen. Die starken Zuwächse in den Wirtschaftswunderjahren waren auch ein Zeichen für die »Demokratisierung« des Sekts, der sich vom elitären Getränk der besseren Kreise in einen für jedermann erschwinglichen Genuss verwandelt hatte. Motor dieses Wachstums im Unternehmen war Günter Weiss, der 1932 mit einer wegweisenden Arbeit über die Entwicklung der deutschen Schaumweinindustrie promovierte.
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2001

Zum 175-jährigen Firmenjubiläum wurde erstmals die Öffentlichkeit ins Kessler-Haus eingeladen. In kürzester Zeit entwickelten sich die Kellereibesichtigungen zu einer touristischen Attraktion für Besucher aus nah und fern. - Der zur selben Zeit etablierte Samstagstreff in den Empfangssälen des Kessler-Hauses - im Volksmund »Sekt in the City« genannt - genoß in Esslingen und Umgebung seit Jahren Kultstatus.
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2005

Nach mehreren wirtschaftlich schwierigen Jahren endet die Ära der Familie Weiss in der sechsten Generation im Winter 2004/2005. Seit Mai 2005 führt ein neuer Gesellschafterkreis unter Leitung des Esslinger Betriebswirts Christopher Baur das Haus KESSLER als unabhängige Sektkellerei fort.
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2007

Das KESSLER Karree 18 wird am Esslinger Rathausplatz eröffnet. Neben dem Ausschank und der Hofbar findet hier der Verkauf des kompletten KESSLER Sortiments statt. Zudem ist hier ein beliebter Treffpunkt, um den Arbeitstag mit Freunden ausklingen zu lassen.
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2012

Mit der behutsam sanierten und stilvoll eingerichteten KESSLER Beletage in den ehemaligen Räumen der Speyrer Domherren erweitert KESSLER seine Veranstaltungs- und Genusszone um mehr als 400 m2. Im März 2012 entscheidet der Gemeinderat der Stadt Esslingen, den südlichen Teil des Marktplatzes zu Ehren des Gründers der ältesten Sektkellerei Deutschlands in Georg-Christian-von-Kessler-Platz umzubenennen.
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2013

Im Juli 2013 geht die Sektkellerei KESSLER den nächsten Schritt, um wieder einer der führenden Premium-Sekthersteller in Deutschland zu werden. Dazu ist die älteste Sektkellerei Deutschlands eine strategische Partnerschaft mit der Genossenschaftskellerei Cavit aus Trient (Italien) eingegangen. Die strategische Allianz ermöglicht umfangreiche Investitionen am historischen Standort in Esslingen am Neckar. Zudem stellt sie die Versorgung mit hochwertigen Sektgrundweinen sicher und eröffnet neue Perspektiven zur nationalen und internationalen Expansion.
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2015

In Rekordzeit wird die bisherige Lagerhalle in Esslingen / Zell in ein modernes, robotergesteuertes Abfüll- und Ausstattungszentrum umgewandelt.
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2016

Die etablierten Prestige-Sekte KESSLER Hochgewächs (Chardonnay) und KESSLER Jägergrün (Riesling) werden um den KESSLER Hochgewächs Rosé (Pinot & Chardonnay) erweitert. Die neue Linie sowie die Jahrgangssekte werden im großen Stil nach der »Méthode Traditionnelle« hergestellt – das Verfahren, das einst der Gründer aus Frankreich nach Deutschland brachte.
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2017

Nachdem die KESSLER Schaumweine der Prestige-Linie seit 2016 in neuen, für KESSLER produzierten Flaschen abgefüllt und mit den markanten Achteck-Etiketten ausgestattet werden, bekommt nun auch die bisherige Linie der »Kreation«-Jahrgangssekte ein neues Design und wird unter KESSLER Blanc Réserve, KESSLER Riesling Réserve und KESSLER Rosé Réserve vermarktet.
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2019

Das strategische Portfolio wird mit dem KESSLER Grande Réserve »GEORGES« Brut 2013 komplettiert, der nach fünf Jahren Reife auf der Flasche degorgiert wird. Neu ist auch die KESSLER Gold-Linie, die um einen Rosé erweitert wurde.
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2021

KESSLER eröffnet einen Flagship Store mit Sekt-Bar in der Calwerstraße in Stuttgart. Mit diesem Schritt bringt das Unternehmen das erfolgreiche Konzept der KESSLER Erlebniswelt vom historischen Stammsitz in Esslingen in die Landeshauptstadt. Wie in Esslingen findet man KESSLER auch in Stuttgart in einem denkmalgeschützten Gebäude.
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2024

Der Standort in Esslingen / Zell wird um eine weitere Rohsekt-Lagerhalle erweitert. Hierdurch konnte die notwendige Kapazität von klimatisierten Lagerflächen für die zweite Gärung und den Reifeprozess deutlich erhöht werden.
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2026

KESSLER feiert am 1. Juli 2026 sein 200-jähriges Firmen-Jubiläum mit einem symbolischen Geschenk an die Stadt Esslingen.
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